Sieben Stunden täglich Pause vom Leben auf der Straße

Sieben Stunden täglich Pause vom Leben auf der Straße

Pressetermin mit Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer und Bezierksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth

Am 26. Februar habe ich den Pressetermin und Rundgang durch die neue Tagesaufenthaltsstätte an der Stresemannstraße 138 in Altona fotografisch begleitet. Fördern & Wohnen schuf nach zwei Jahren Bauzeit einen ganz besonderen Ort. Nach zwei Jahren Bauzeit öffnete die TAS täglich, auch am Wochenende und an Feiertagen, von 9.30 bis 16.30 Uhr ihre Türen.

Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth und F&W-Geschäftsführer Dr. Arne Nilsson führten durch das Haus und sprachen gemeinsam mit Mitarbeitenden über das, was hier entstanden ist: ein Ort, der bis zu 100 obdachlosen Menschen täglich sieben Stunden Pause vom Leben auf der Straße ermöglicht. Mahlzeiten, Duschen, Waschmaschinen, Gepäckaufbewahrung, Beratung und eine Postadresse. Dinge, die für die meisten selbstverständlich sind, und für obdachlose Menschen einen echten Unterschied machen können. Zugang gibt es ohne Bedingungen.

Das siebenstöckige Gebäude schließt eine rund 550 Quadratmeter große Baulücke an der Stresemannstraße. In den oberen Etagen sind 20 geförderte Kleinwohnungen entstanden, jeweils etwa 30 Quadratmeter groß, für Menschen, die sich aus der Obdachlosigkeit heraus soweit stabilisiert haben, dass ein eigener Haushalt wieder möglich ist. Die Vergabe läuft bereits, in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Bezirks Altona.

Fördern & Wohnen hat knapp zehn Millionen Euro investiert. Ein Konzept, was durch niedrigschwellige Tagesstruktur unten und Wohnraum als nächsten Schritt oben überzeugt, und damit einen Weg aufzeigt.